Die Stasi im Westen / Vortrag und Führung aus der Reihe „Samstag im Archiv“

26.05.2018 um 14:30 Uhr

Die regelmäßig am Wochenende stattfindenden Veranstaltungen verbinden einen thematischen Vortrag oder ein Gespräch mit einer anschließenden Führung durch unsere Archivräume. Zusätzlich können Sie einen Antrag auf persönliche Einsicht in die Stasi-Unterlagen stellen. Dafür ist ein gültiges Personaldokument erforderlich. 14.30 Uhr Vortrag Prof. Dr. Daniela Münkel (BStU) Die sogenannte „Westarbeit“ war eine Dauer- und Gesamtaufgabe der DDR-Staatssicherheit. Von 1950 bis 1989 versuchte die Stasi, nicht nur möglichst viele Informationen über die Bundesrepublik zu sammeln, sondern auch an zentralen Stellen Inoffizielle Mitarbeiter zu platzieren. Von besonderem Interesse waren dabei Parlamente, Regierungen, die Sicherheitsorgane und die Wirtschaft. Ein Vortrag von Prof. Dr. Daniela Münkel (BStU) bietet eine Längsschnittperspektive der Aktivitäten und Strategien der DDR-Staatssicherheit im Westen und beleuchtet deren Wirkung. Im Anschluss gibt es Gelegenheit zur Diskussion. Corinna Kalkreuth, Leiterin der Außenstelle Schwerin des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen (BStU), führt durch den Nachmittag. Im Anschluss Archivführung Das Schweriner Stasi-Unterlagen-Archiv bewahrt in seinen Magazinen neben Akten, Karteikarten und Fotos auch ungewöhnliche Objekte der Stasi auf. Der Gesamtbestand im Umfang von etwa 2.470 laufenden Metern dokumentiert den inneren Aufbau sowie die Arbeits- und Wirkungsweise der ehemaligen Stasi-Bezirksverwaltung Schwerin, zeugt aber auch von der Zivilcourage der Menschen in der Region. Der Eintritt ist frei.

 
 

Veranstaltungsort

Görslow, Resthof, 19067 Leezen

 

Veranstalter

BStU-Außenstelle Schwerin

 

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